Referent/en:
ZTM Jochen Peters
Veranstaltungsort:
Dentallabor Matthias Gürtler, Seminarzentrum, Handelsring 2, 01987 Schwarzheide
Termin:
23. April 2027 09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Preis:
349,00 €
Ansprechpartner:
Telefon:
E-Mail:
Guido Lindner
035752-940113
guido.lindner@zeram.de
Zeitdauer in h:
8
Okklusale Füllungen gehören zur täglichen Versorgung. Doch unnötige Einschleifkorrekturen, verlängerte Behandlungszeiten und Unsicherheiten bei der funktionellen Gestaltung kosten wertvolle Behandlungszeit und beeinträchtigen die Wirtschaftlichkeit der Praxis. Entscheidend ist das Zusammenspiel okklusaler Kontakte und funktioneller Bewegungsabläufe. Werden diese bereits bei der Gestaltung berücksichtigt, lassen sich typische Interferenzen frühzeitig vermeiden und nachträgliche Korrekturen vermeiden.
Im praxisorientierten Workshop vermittelt ZTM und Dozent Jochen Peters anhand nachvollziehbarer funktioneller Zusammenhänge, wie okklusale Kontaktpunkte gezielt positioniert, funktionelle Bewegungsabläufe sicher einbezogen und typische Interferenzen frühzeitig vermieden werden können – dies gilt ebenso für natürliche Zahnsituationen als auch für bestehenden Zahnersatz.
Die Teilnehmer erlernen eine systematische Vorgehensweise zur Gestaltung okklusaler Füllungen mit dem Ziel, Einschleifmaßnahmen zu reduzieren und Behandlungsabläufe effizienter zu gestalten.
Das vermittelte Konzept lässt sich über die Gestaltung okklusaler Füllungen hinaus auf weitere funktionelle Fragestellungen übertragen und bietet eine gemeinsame fachliche Grundlage für die Arbeit in Praxis und Labor.
Workshop-Inhalt:
- Okklusale Unstimmigkeiten erkennen – auch bei bestehenden Restaurationen
- Bei der Gestaltung Einbeziehung funktioneller Bewegungsabläufe unter Berücksichtigung des okklusalen Kompasses
- Vermeidung statischer und dynamischer Interferenzen
- Die Bedeutung von A-Kontakten für die funktionelle Stabilität
- Systematische und effiziente Ausarbeitung okklusaler Flächen
Praktischer Workshop-Teil
Im praktischen Teil gestalten die Teilnehmer funktionsgerechte Okklusalflächen auf Modellen mit füllungsähnlichen Kavitäten aus Komposite, die in einem 3D-gedruckten Snap-System-Artikulator eingestellt sind. So lassen sich funktionsgerechte Okklusalflächen / Bewegungsabläufe nachvollziehen und die Auswirkungen der eigenen Gestaltung direkt beurteilen.
Materialien
Sämtliche Materialien – einschließlich Komposite und Artikulator – werden zur Verfügung gestellt.
Bitte mitbringen
Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Lupenbrillen sowie persönliche Instrumente zur Applikation der Füllungen mitzubringen.