Funktionelle Gestaltung okklusaler Füllungen – wirtschaftlicher Faktor zwischen Aufwand und Präzision

 

Referent/en:

ZTM Jochen Peters

Veranstaltungsort:

Dentallabor Matthias Gürtler, Seminarzentrum, Handelsring 2, 01987 Schwarzheide

Termin:

30. September 2026 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Preis:

415,00 €

Ansprechpartner:

Telefon:

E-Mail:

Guido Lindner

035752-940113

guido.lindner@zeram.de

Zeitdauer in h:

8

Details

Okklusale Füllungen gehören täglich zur restaurativen Versorgung – und dennoch zeigen sich gerade in der funktionellen Ausarbeitung häufig unnötige Korrekturen, verlängerte Stuhlzeiten und Unsicherheiten im Behandlungsablauf.

Im Fokus dieses Workshops steht die praxisnahe und systematische Gestaltung funktionell stimmiger Okklusalflächen mit dem Ziel, Einschleifmaßnahmen zu minimieren, Behandlungszeiten effizienter zu gestalten und funktionelle Sicherheit im Praxisalltag zu erhöhen.

Anhand nachvollziehbarer funktioneller Zusammenhänge vermittelt der Workshop, wie okklusale Kontaktpunkte gezielt gesetzt, Bewegungsabläufe sicher berücksichtigt und typische Interferenzen frühzeitig vermieden werden können – sowohl bei natürlichen Zahnsituationen als auch bei bestehendem Zahnersatz.

Workshop-Inhalt:

- Erkennen okklusaler Unstimmigkeiten – auch bei bestehendem Zahnersatz
- Einbeziehung funktioneller Bewegungsabläufe in die Gestaltung (okklusaler Kompass)
- Vermeidung statischer und dynamischer Interferenzen
- Korrekte Positionierung okklusaler Kontaktpunkte
- Bedeutung von A-Kontakten für die funktionelle Stabilität
- Systematische und effiziente Ausarbeitung okklusaler Flächen

Praktischer Workshop-Teil

Im praktischen Teil gestalten die Teilnehmer funktionsgerechte Okklusalflächen auf Modellen mit füllungsähnlichen Kavitäten aus Komposit.
Die Modelle sind in einem 3D-gedruckten Snap-System-Artikulator eingestellt, sodass realitätsnahe Bewegungsabläufe nachvollzogen werden können.

Sämtliche Materialien – einschließlich Komposit und Artikulator - werden zur Verfügung gestellt.

Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Lupenbrille sowie persönliche Instrumente zur Applikation der Füllungen mitzubringen.

 

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